Bachmann Kurt

Geboren 1928 in Schwerzenbach, kam Kurt Bachmann mit neun Jahren als Verdingbub in den Aargau zu einer Bauernfamilie. Eine harte Zeit, in der es trotzdem einige schöne Sachen gab, z.B. seine Kaninchenzucht von bis zu 50 Tieren, die er neben der Schule aufbauen konnte.
Die Schulzeit erlebte er als schwierig und die gewünschte Berufsausbildung zum Autoelektriker war zu teuer. Stattdessen arbeitete er in einer chemischen Fabrik, wofür er eine Stunde Fussmarsch auf sich nehmen musste. Als Achtzehnjähriger  trat er die Rekrutenschule an und absolvierte diese in der Sanitätstruppe. Danach zog er nach Zürich und arbeitete als Chauffeur von Schwertransportern, meist bei Welti Furrer. Für zwei Saisons war er gar Traktorfahrer beim Zirkus Knie. Er heiratete und bekam eine Tochter. Nach einem Unfall musste er wegen Rückenproblemen das Metier wechseln und war bis zur Pensionierung als Hauswart angestellt. Nach der Scheidung lebte er während 30 Jahren bis zu ihrem Tod mit seiner Lebenspartnerin zusammen.
Während langer Zeit waren Bildhauerei und Schnitzerei seine Hobbies, sein Urgrossvater war Bildhauer. Als ihm die Ateliermiete zu hoch wurde, wechselte er zur Malerei über. Heute arbeitet er mit grosser Geduld und Sorgfalt an Bauernmalereien, Tier- und Pflanzenabbildungen und Landschaftsimpressionen. „Durch das Malen finde ich eine innere Zufriedenheit, meinen Frieden.“ 

Bader Sven

Geboren am 30. Nov. 1976 im Kanton Zürich. Er besuchte die Primar- und Sekundarschule in Stäfa und begann danach eine KV-Lehre mit Berufsmittelschule. Etwas später zog es ihn zum Journalismus und zur Malerei. Mit der Zeit wurde seine Malerei immer intensiver. Nach 7 ½ Jahren Kunstunterricht und vielen Jahren fast täglichen Malens hat Sven Bader den Wunsch Künstler zu werden.

Boller Lukas

1971 in Zürich geboren. Nach abgeschlossener Kantonsschule in Baden besuchte er die Handelsschule. Es folgten Auslandaufenthalte in Kanada, wo er Wirtschaft an der McGill University studierte. Zurück in Zürich arbeitete Lukas Boller bei Espas und Terre des hommes. In den frühen 80er Jahren begann er während eines Klinikaufenthaltes zu malen. „Malen bedeutet für mich einen Ausgleich zum alltäglichen Leben.“

 

Burkhardt Nicole

Geboren 1967 in Olten. Besuch der Bezirks- und Kantonsschule. Verschiedene Klinikaufenthalte zeichnen ihren Weg. Mit ca. 30 Jahren lernt sie andere Künstler kennen und beginnt intensiv zu malen. Ihre Bildsprache ist raumbeherrschend, in opulenten Farben, direkt und lustvoll, manchmal voller Ironie und mit Comic-Elementen versehen.
„Beim Malen fühle ich mich gut...“

Bützberger Dominik

Geboren 1960 in Zürich. Dort Schulbesuch und später Umzug in die USA, wo er die Highschool in Bloomington, Indiana absolvierte. Weiterbildung in der Schweiz und Besuch des Meisterkurses für Cello in Luzern. Anschliessend ein Engagement im Luzerner Stadtorchester und später im Symphonieorchester in Stawanger, Norwegen. Malen gehört wie die Musik zu seinen grossen Leidenschaften. Dominik B. malt regelmässig im Atelier vom Wolf. In expressiver, grosszügiger Handschrift, eher in Pastelltönen gehalten, entstehen seine meist abstrakten Bilder, die oft auch an Musik erinnern...
„Ich male nach inneren Bildern...“

Engelmann Lilo

1967 im Zürcher Oberland geboren. Nach dem neusprachlichen Gymnasium absolvierte Lilo eine Abendhandelsschule. Danach folgte ein Berufsförderkurs und ein Arbeitseinsatz bei ESPAS. Bei sintegrA zürich durchlief sie den Grundkurs des Betreuungsdienstes und arbeitet seither mit Begeisterung in der Küche des Mühleacker Restaurants in Schlieren. Sie ist ausserdem Mutter eines Sohnes im Jugendalter. In der Kantonsschule entdeckte sie, gefördert durch die Motivation eines Zeichnungslehrers, ihr malerisches Talent. Seit 2010 ist sie eine regelmässige Besucherin des Ateliers „vom Wolf in der Säule“.
„Das Malen ist ein Teil meines Lebensinhalts geworden, hier kann ich meine gestalterische Kreativität ausleben und etwas Gutes für meine Psyche tun.“

Erb Patinha Mica

Mica wurde 1961 in Lissabon geboren, wo sie auch ihre Schuljahre verbrachte und Sprachen studierte. Jahre später kommt Mica nach Zürich und macht eine Ausbildung zur Wertschriften-Sachbearbeiterin im Bankwesen. Ein schwerer Autounfall verändert ihr Leben total. Sie beginnt ihre Fantasien und Träume zu malen. 

"Mit dem Malen möchte ich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereinen."

Erhardt Martin

Geboren 1964 in Barcelona, Schuljahre in der Rudolph Steiner Schule in der Schweiz. Nach der Matura folgen verschiedene Jobs und Auslandaufenthalte und ein Praktikum bei seinem Grossvater, einem Architekten. Sein Interesse an Malerei, Fotografie und künstlerischem Ausdruck führte ihn auch zum Schreiben. Seit 2004 entstanden etliche Kurzgeschichten, Aphorismen und Gags. 
„Es reizt mich, Geschichten zu erzählen...“

Frei Miro

Geboren 1974 in Rapperswil. Als Ausgleich zum kopflastigen Geschichts- und Germanistikstudium begann Miro Frei zu malen. Inspiriert wurde er immer wieder auf seinen Reisen (u.a. Paris, Barcelona, Irland). Einige mehrmonatige Aufenthalte in Berlin öffneten ihm Türen zu kreativen Welten. Viele seiner expressiven Bilder entstanden dort. Seit zwei Jahren fasziniert ihn die Reduktion seiner Bildsprache. Einzel- und Gruppenausstellungen in Berlin (Galerie Kraftwerk), Zürich (Galerie Incontro) und Brugg (Galerie AlphaArte). 
„Malen ist mein Lebensinhalt, eine regelmässige Herausforderung.“

Ishihara Masami

Aus Fukuoka, Japan, geboren 1952. Nach dem Gymnasium Ausbildung und Tätigkeit als Koch. Mit 28 Jahren Umsiedlung nach Deutschland und dann in die Schweiz, wo er während eines Klinikaufenthaltes mit dem Malen anfing. Das erste Thema war Jesus, darauf folgten schier endlose Serien von ausbrechenden Vulkanen. Seit einiger Zeit malt er im Postkartenformat, wobei es um Muster in ihren Abwandlungen geht.
„Beim Malen fühle ich mich wohl und nicht einsam...“

Jegen Martin

Jahrgang 1954 aus Winterthur, ausgebildeter Elektromonteur und Kaufmännischer Angestellter, seit 1990 Hauswart. Keinerlei Mal- oder Zeichenkurse. Er entdeckte seine Bildsprache als „eine Art, wie ich mich sonst nicht ausdrücken könnte“. Zentrale Sujets sind der Kopf und das Portrait. Er arbeitet und experimentiert mit den unterschiedlichsten Medien und Materialien. Dabei entstehen auch kleine Figuren, Menschen und Roboter aus Draht, Elektroteilen und diversen Fundsachen.

Lia

Geboren 1977 in Zürich. Sie malte schon gerne in der Mittelschule. Seit ungefähr 2007 kommt Lia B. fast täglich in den Wolf, denn eine Tagesstruktur zu haben ist wichtig. Ihre Bilder sind fein und grazil. Manche zeigen mandalaartige Ornamente, andere ernste Gesichter, einzeln oder in Gruppen. Mit Farbstiften oder Mischtechnik hergestellt, erinnern sie an Traumsequenzen... 
„Ich versuche, beim Malen etwas Spannung abzubauen...“

Nissen Silvio

Jahrgang 1959, F+F-Schule für experimentelle Gestaltung / ETHZ-Architekturstudium, einige Praktika, Abbruch wegen psychischer Belastung / ab 2001 Intensivierung der künstlerischen Tätigkeit: Landschaft, Portrait, Collage/ Malerei.

 

 

Pletscher Marianne

1961 in Baselland geboren, arbeitete sie als Journalistin, absolvierte die Ausbildung zur Sozialpädagogin und leitete während fünf Jahren ein Recyclingatelier. Ihre textilen Bilder sind immer figurativ und lustvoll. Oft witzig, ironisch oder makaber sind sie mit grosser Sorgfalt aufwändig hergestellt. Nachdem die Figuren aus Stoff ausgeschnitten sind, werden sie mit Füllwatte modelliert und von Hand aufgenäht. Eine ihrer weiteren Leidenschaften ist das Fotografieren und ein grosses Interesse gilt Produkten aus Recyclingmaterialien, die sie ebenfalls herstellt, www.friedafrech.ch

Rüedi Chris

Chris Rüedi (1967) geboren und aufgewachsen in Graubünden, lebt seit einiger Zeit in Zürich. Der gelernte Fotosetzer malt in einer aktuellen Serie kontrastreiche und irritierende Bilder. Vor kurzem hat er sein erstes Buch „Parteiflucht“ bei Books on Demand veröffentlicht.

Stürchler Manuela

Geboren 1979 in Turbenthal, malte sie schon als Kind sehr gerne. Es folgte eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester. Nach einigen Klinikaufent-halten begann sie im Atelier vom Wolf zu malen und engagiert sich dort sozial. Jeden Freitag zaubert sie ein leckeres Essen auf den Tisch, zu dem jeder herzlich eingeladen ist. Daneben hat sie eine feste Arbeitsstelle gefunden. Ihre Lieblingssujets sind Landschaften und Naturstimmungen. Seelenlandschaften in diffusem Licht, verträumt und poetisch. Das Ineinanderfliessen von Aquarellfarben ruft Gefühle wach.
„Malen ist für mich Therapie, gibt mir Selbstbewusstsein und Stärke.“

Tian

Tian wurde in Kiel D geboren, darauf folgte ein Umzug nach Paris und Schuljahre in Thalwil. Er absolvierte eine Lehre bei der SBB. Zum Malen fand Tian während eines Klinikaufenthaltes in der Ergotherapie und es wurde bald ein fester Bestandteil seines Lebens. Seine Bilder erinnern an dämonisch-heitere Bühnenspiele und zeigen mehrere Geschichten und Träume über- und untereinander. Sie sind voll von bizarren, kindsgesichtigen Figuren und entführen den Betrachter in eine unwirkliche Welt.
„In meinen Bildern kann ich abtauchen in ein erträumtes Paradies...“

Vacchi Corrado

Geboren 1947 in Südamerika. Nächste Stationen waren Italien und die Schweiz. Er arbeitete einige Jahre auf seinem erlernten Beruf als Goldschmied und reiste für längere Zeit nach Asien und Afrika. Kunst, Kunsthandwerk und die Malerei waren schon immer wichtige Punkte in seinem Leben. Nach einem Klinikaufenthalt 1989 begann Corrado intensiv zu malen. Seine Bilder, in Mischtechnik gearbeitet, sind geheimnisvolle, fremdartige Reiseeindrücke in und aus anderen Welten...
„Ich suche nach einer neuen Dimension...“

Waldkirch Daniel

Geboren 1982 in Zürich. Nach einer Anlehre als Schreiner arbeitete er sieben Jahre in diesem Beruf. Erst als Erwachsener entdeckte er die Malerei wieder. Seine Bilder entwickelten sich immer mehr zu Reliefs und er begann, sich für dreidimensionales Arbeiten zu interessieren. Heute entstehen täglich neue Objekte und Tiere aus Zeitungspapier, Klebeband und Kleister. Farbenfroh und fantasievoll formt er damit eine eigene kleine Welt, die sich stetig vergrössert und weiterentwickelt. 

Zehntner André

Geboren 1958 in Zürich. Nach einer Lehre bei der Post und verschiedenen Jobs entdeckte er seine künstlerischen Begabungen. Er besuchte das Konser-vatorium und erteilte Kindern Gitarrenunterricht. Seit seiner Erkrankung konzentriert er sich auf das Malen und nimmt regelmässig an Ausstellungen teil. Er malt oft an mehreren Bildern gleichzeitig. Seine Themen sind Wesen, Geschehnisse, Erinnerungen, Träume und zwischenmenschliche Beziehungen, die in ihrer Direktheit und Wahrhaftigkeit gefangen nehmen. In der Aussenseiter-Kunst hat er einen festen Platz.